vServer bei yellowgrey
Also ich habe ja nun schon längerr einen vServer bei [netclusive]... Eigentlich bin ich auch immer recht zufrieden damit gewesen (okay, einmal haben sie mich sehr mit dem Inclusivtraffic geärgert), aber was mich von Anfang an gestört hat, war dass ich keine iptables hatte und es auch keine Möglichkeit gibts sie nachzurüsten.
In lezter Zeit wurde der Server aber auch immer langsamer. Die Seiten haben weilweise 10-15 Sekunden gebaucht um zu laden - was früher in 2-3 Sekunden fertig war.
Nun hab ich Abends mal aus Langeweile ein bisschen geschaut was denn die Welt der vServer-Angebote so neues hat und siehe da, ich habe was sehr interessantes gefunden. Einen neuen Stern im vServer Markt - also ich hoffe mal dass es ein Stern ist und nicht schnell zur Supernova wird: Yellowgrey. Günstige Preise für Xen vServer! Jippie!
Xen ist eine sehr performante Virtualisierungstechnik, die es dem Clientsystem erlaubt auch Iptables auszuführen. z.B. um eine eigene Firewall zu betreiben. Also habe ich direkt mal eine eMail an den Support geschriebenn und gefragt, ob man so einen Server auch mal ein wenig unverbindlich testen kann. Unverbindlich, also einfach mal "freigeschaltet" bekommt man ihn nicht. (finde ich aber auch nicht schlimm) Wenn man sich aber für einen Monat einen solchen Server mietet und er nicht zusagt, bekommt man bis zu sieben Tage nach Registrierung sein Geld zurück. Finde ich ein gutes Geschäft!
Keine zwei Stunden nach der Auftragsbestätigung hatte ich schon meine IP und mein root-Password und schon konnte es los gehen. Hier mal ein Auszug per "cat /proc/cpuinfo"
processor : 0
vendor_id : AuthenticAMD
cpu family : 15
model : 67
model name : AMD Athlon(tm) 64 X2 Dual Core Processor 6000+
stepping : 3
cpu MHz : 3013.530
cache size : 1024 KB
physical id : 0
siblings : 1
core id : 1
cpu cores : 1
Da es den Athlon64 6000+ nicht als 939er gegeben hat, wird es wohl ein AM2-System sein, dass auch Pacifica beherrscht.
Ich spiele jetzt schon seit einer Woche mit dem Kleinen und bis jetzt war er immer gut gelaunt. Wie auch der Support, der auch schonmal Nachts um 23:26 Uhr antwortet. Sehr praktisch für mich als Werwolf-Admin :-)
Was mich allerding KOLOSSAL stört, ist dass im Verwaltungsinterface für den Server das root-Passwort angezeit wird. Und wenn das alleine nicht schon schlimm genug wäre, ist die Verbindung nichtmal per SSL abgesichert. Also, VORSICHT! wer sich die Seite in einem WLAN anschauen will. So ist ruck-zuck das Adminpass in den Wireshark-Logs eines bösen WLAN-Schnüfflers.
Wobei - es gibt ja den "Hackerparagraphen".
Zitat CCC: Per Gesetzesänderung (§202c StGB) hat die Bundesregierung das Internet wieder zur Blümchenwiese gemacht. Da es keine Sicherheitsprobleme mehr gibt, brauchen wir jetzt auch keine Sicherheitswerkzeuge mehr.
Puhh, nochmal Glück gehabt; was reg ich mich eigentlich auf.

Hallo Herr Reiter,
Hallo Herr Reiter,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Das Problem mit dem dargestellten Root-Passwort lässt sich auf einfache Art wie auch effektive Weise umgehen, indem Sie das Root-Passwort serverseitig ändern, dann wird dieses nämlich nicht mehr im Interface dargestellt.
Die Sache mit dem fehlenden SSL-Unterstützung habe ich ebenfalls an Vadmin weiter gegeben, immerhin beziehen wir die Verwaltungsoberfläche fremd.
Beste Grüße,
Bjoern